STEIN
Niemand h�rt, was ein Stein in sich tr�gt.
Nicht viel, aber sein, wie ein Schmerz,
Der im Schuh steckt zwischen Leder und Sohle.
Niemand h�rt, was ein Stein in sich tr�gt.
Nicht viel, aber sein, wie ein Schmerz,
Der im Schuh steckt zwischen Leder und Sohle.
Streifst du ihn ab, wirbelt Laub auf in kahlen Alleen.
Was einmal war, wird nie mehr sein;
Ein Haufen anderer Zeichen im Verfall.
Geruch von nahen Ambulanzen. Stumm gehst du weiter.
Was du in dir tr�gst, h�rt niemand.
Du, einziger Bewohner deines Steins.
Grad hast du ihn abgeworfen.
Ur�ka P. �erne und Matthias G�ritz